Zahlen und Fakten zum Thema Gesundheit und Gesundheitswesen

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1.
Vitamine

Nach Ansicht von Patrick Holford, dem Gründer des britischen Institute of Optimum Nutrition (ION) und Autor des Bestsellers „Optimale Ernährung“ sind die empfohlenen täglichen Verzehrmengen keine Qualitätsstandards, sondern ein „Allerwelts-Standard“:

„Bei Nährstoffen ist die empfohlene tägliche Verzehrmenge kein wissenschaftlich haltbarer Kennwert. Dies ist lediglich die Menge, die Mangelerscheinungen verhindert. Im Fall von Vitamin C wurde der Wert zunächst auf 30 mg, dann auf 45, dann auf 60 mg angesetzt, wohingegen er in den USA bei 85 mg liegt. Nun ist man mit 30 mg tatsächlich vor Skorbut sicher, doch den Wissenschaftlern in den Gremien, die über empfohlene tägliche Verzehrmengen entscheiden, dämmert allmählich, dass mehr besser sein könnte. Wir vertreten die vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen wohl vernünftigste Position und fragen: ‚Welche Verzehrmenge eines Nährstoffs ist die optimale?‘ Welche Menge von Vitamin C bietet also den maximalen Schutz gegen Infektionen? Wir wissen, dass sie bei etwa 1.000 mg liegt“ (Patrick Holford, Optimale Ernährung, München, Goldmann, 2000).

Laut Dr. Matthias Rath schützt Vitamin C nicht nur vor Oxidationsschäden, sondern ist auch entscheidend beteiligt, an Aufbau und Instandhaltung des Bindegewebes. Durch ausreichende tägl. Mengen Vitamin C (bis zu mehreren Gramm pro Tag) lässt sich die Entstehung von Wandveränderungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose/Artherosklerose) verhindern, welche sonst zu Herzinfarkt und Gehirnschlag führen können.
Quelle:  Buch: Fortschritte der Zellularmedizin, Dr. Matthias Rath


 

2.
Opfer von Medikamentenmissbrauch und falsch verschriebenen Medikamenten

USA (in den letzten 27 Jahren): 3 Mio. Todesopfer. Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/tod-durch-medikamente-ia.html  
Das entspricht mehr als 110.000 Toten pro Jahr.

Lt. amerikanischem Ärzteblatt sollen an den Nebenwirkungen von (Straßen)Drogen 10.000-20.000 Menschen sterben. Im Vergleich dazu sterben an korrekt verschriebenen und angewendeten Medikamenten in Krankenhäusern über 106.000 Menschen jährlich.

Mehr als 2 Millionen Menschen leiden unter schwerwiegenden Nebenwirkungen von Medikamenten. Diese Nebenwirkungen verschriebener Medikamente töten mehr als doppelt so viele Amerikaner als Personen, die an HIV/Aids oder Selbstmord sterben.

Vergleichsweise sterben auch weniger Menschen an Unfällen oder Diabetes als an den Nebenwirkungen von Medikamenten.
Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/i-news/11240-10000-tote-durch-medikamente

Deutschland: 
Nach Prof. Dr. Jürgen C. Fröhlich haben im Jahr 2002 etwa 60.000 Deutsche die Einnahme falscher oder zu hoch dosierter Medikamente nicht überlebt.

Nach Schätzungen britischer Pharmakologen sterben in Großbritannien jährlich über 10.000 Menschen auf Grund falsch verschriebener Medikamente.
Quelle:  http://www.spektrum.de/alias/pharmakologie/falsch-verschriebene-medikamente-verursachen-zahlreiche-opfer/723723 

Meldung vom 7.11.2012: 
Die Verbraucherzeitschrift GUTER RAT berichtet, dass jedes Jahr zehntausende Deutsche an Wechselwirkungen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln sterben, je nach Studie sind das zwischen 25.000 und 58.000 Patienten. 65-jährige Senioren schlucken heute im Schnitt 6 Arzneimittel pro Tag, wodurch sie besonders gefährdet sind.
Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/i-news/11240-10000-tote-durch-medikamente



 

3.
Arzneimittelumsätze


2010 – weltweit:


2009 – Deutschland:
2011 – China:


856 Milliarden USD
Quelle: http://www.vfa.de/de/wirtschaft-politik/strukturdaten/arzneimittelmarkt 
32 Milliarden EUR – bei 81,8 Mio. Einwohnern)7
29,5 Milliarden Yuan (umgerechnet 36,5 Mio. EUR) – bei 1,34 Mrd. Einwohnern

vergleichsweise Drogenumsätze 2007 weltweit 250 Milliarden EUR.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/drogenumsatz--weltweit-250-milliarden-euro,15184900,15602282.html


 

3.1
Pharmaumsätze

2007 haben die zehn größten pharmazeutischen Unternehmen der Welt Umsätze von insgesamt 560 Milliarden USD erzielt und über 270 Milliarden USD für Forschung und Entwicklung ausgegeben.

2002 wurden nur in Deutschland für 30,7 Milliarden EUR Arzneimittel verkauft. Davon entfielen auf rezeptpflichtige Arzneimittel über 23 Milliarden EUR und auf rezeptfreie Arzneimittel 7,3 Milliarden EUR. Die vorstehenden Zahlen zeigen, dass das Gesundheitswesen ein großer Wirtschaftsfaktor ist, von dem Millionen von Arbeitsplätzen abhängen und in dem Zehntausende von Unternehmen um Marktanteile kämpfen.

Jeder Anbieter von Heilmitteln wirbt für seine eigenen Produkte. Den größten Anteil an der Werbung haben pharmazeutischen Präparate.

2001 wurden allein in Deutschland für Pharmazie-Publikumswerbung in klassischen Medien 575 Mio. EUR ausgegeben. Davon entfielen auf Schmerzmittel 77 Mio. EUR und auf Husten- und Erkältungsmittel 71 Mio. EUR.

2002 verzeichnete das Pharmaunternehmen Pfizer einen Umsatz von mehr als 40 Milliarden Dollar. Für seine Produkte wurden 2003 mehr als 1 Milliarde Rezepte ausgestellt. Allein Lipitor® brachte, als das weltweit führende Medikament des Statin(Cholesterinsenker)-Marktsektors, 9 Milliarden USD ein. GlaxoSmithKline erzielte im Jahr 2003 einen Umsatz von 30 Milliarden USD, Merck  über 22 Milliarden USD.

Hier eine Grafik zum Arzneimittelumsatz weltweit:
Quelle: http://www.medialine.de/media/uploads/projekt/medialine/docs/bestellung_download/marktanalysen
/2007/foc_ma_gesundheit_200712.pdf



 

4.
Studienergebnisse

Bei klinischen Studien mit depressiven Patienten trat bei denjenigen, die Prozac® bekamen, auf einer häufig verwendeten Skala, mit der man den Schweregrad der Symptomatik einschätzt, eine Besserung von 8,3 Prozentpunkten ein. Doch auch in der Placebo-Gruppe kam es zu einer bedeutsamen Besserung von 7,34 %. MitSeroxat® erzielte man 9,88 %, während in der dazugehörigen Placebo-Gruppe eine Besserung von immerhin 6,67 % eintrat. Der entsprechende Wert für Zoloft® bei 9,96 % (Placebo: 7,93 %), für Effexor® 11,54 % (Placebo: 8,38 %) und für Celexa® 9,69 % (Placebo: 7,71 %). Studie um Studie erbringt ähnlich magere Vorsprünge der untersuchten Medikamente.

Wenn man die zum Teil schwerwiegenden Nebenwirkungen dieser Medikamente berücksichtigt, ist es kaum nachvollziehbar, dass sie überhaupt auf den Markt kommen konnten.



 

5.
Marcia Angell – Leseprobe

Marcia Angell war bis zum Jahre 2000 langjährige Chefredakteurin der ältesten und weltweit hoch angesehenen medizinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine.

Leseprobe aus dem Buch von Marcia Angell „The Truth about the Drug Companies“, deutscher Titel „Der Pharma-Bluff“:

„Dieses Buch will ein Bild der wahren Pharmaindustrie zeichnen, einer Branche, die sich in den letzten 20 Jahren sehr schnell von ihrem ursprünglichen, hoch gesteckten Ziel, der Entdeckung und Herstellung nützlicher neuer Medikamente, verabschiedet hat. Heute ist sie vor allem ein Marketingapparat, der Medikamente von zweifelhaftem Nutzen verkauft. Mit ihrem Geld und ihrer Macht bringt die Industrie jede Institution, die ihr im Weg stehen könnte, unter ihre Kontrolle, auch den US-Kongress, die Food and Drug Administration, Universitätskliniken und die Ärzteschaft. (Ihre Marketinganstrengungen richten sich zum größten Teil auf die Beeinflussung von Ärzten, denn die müssen ja die Rezepte ausstellen).

Ich habe 20 Jahre beim New England Journal of Medicine gearbeitet und dort aus erster Hand miterlebt, welchen Einfluss die Branche auf die medizinische Forschung hat. Das Hauptthema dieser Fachzeitschrift sind Artikel über die Erforschung von Krankheitsursachen und Therapieverfahren. Solche Arbeiten werden zunehmend von Pharmakonzernen finanziert. Ich wurde Zeuge, wie die Unternehmen im Laufe der Zeit über die Durchführung der Forschung eine Kontrolle gewannen, die am Anfang, als ich neu bei der Zeitschrift war, unerhört gewesen wäre. Immer bestand das Ziel eindeutig darin, die Karten so zu zinken, dass die Produkte des Unternehmens gut aussahen. Die Konzerne verlangten beispielsweise, dass Wissenschaftler ein neues Medikament mit einem Placebopräparat (das heißt einer Zuckerpille) verglichen und nicht mit einem bereits am Markt eingeführten Medikament. Auf diese Weise sah das neue Produkt selbst dann gut aus, wenn es in Wirklichkeit schlechter war als sein Vorgänger. Man kann Forschung auch auf anderen Wegen einseitig beeinflussen, und zwar so, dass selbst Fachleute es nicht immer merken. Natürlich lehnten wir die Veröffentlichung solcher Artikel ab, wenn wir die Manipulation bemerkten, aber häufig erschienen sie dann in anderen Zeitschriften. Sind die Befunde der Wissenschaftler für ein Produkt ungünstig, gestattet der Hersteller ihnen manchmal die Veröffentlichung überhaupt nicht. Als ich miterlebte, wie der Einfluss der Industrie wuchs, beunruhigte mich zunehmend der Gedanke, dass ein so großer Teil der veröffentlichten Forschungsergebnisse ernsthafte Schwächen hat und die Ärzte damit gleichzeitig zu der Ansicht verleitet, neue Medikamente seien generell wirksamer und sicherer, als sie in Wirklichkeit sind.“

Marcia Angell beschreibt die Wege zum Erfolg im Nachahmer-Geschäft auf Seiten 99 ff:

„Drittens muss der Markt nicht nur groß, sondern auch erweiterungsfähig sein. In jüngster Zeit wuchs beispielsweise der Markt für blutdrucksenkende Medikamente, weil eine Expertengruppe die Definition des Bluthochdrucks (Hypertonie) änderte. Jahre lang galt ein Blutdruck von 140 zu 90 als Grenze des Normbereichs. Aber dann entschied das Gremium, eine zusätzliche Kategorie namens Prähypertonie einzuführen. Darunter verstand man einen Blutdruck zwischen 120 zu 80 und 140 zu 90. Von heute auf morgen litten Menschen, die einen Blutdruck in diesem Bereich hatten, plötzlich an einer Gesundheitsstörung. Das Gremium sprach zwar die Empfehlung aus, die Prähypertonie zunächst vor allem mit Ernährungsumstellung und körperlicher Betätigung zu bekämpfen, aber wie die Menschen nun einmal sind, werden sie sicher vielfach die medikamentöse Behandlung bevorzugen. Durch diese Ausweitung der Definition vergrößerte sich die Zahl der Kunden für blutdrucksenkende Medikamente um viele Millionen – obwohl es keinen überzeugenden Anhaltspunkt gibt, dass solche Präparate dieser „Patienten“-Gruppe einen Nutzen bringen.

Auch der Grenzwert für einen hohen Cholesterinspiegel wurde im Laufe der Jahre immer weiter abgesenkt. Als „hoch“ galten früher Werte von mehr als 280 Milligramm je Deziliter. Dann wurde der Grenzwert auf 240 gesenkt, und heute sind die meisten Ärzte bestrebt, den Cholesterinspiegel auf Werte unter 200 zu bringen. Wie bei der Prähypertonie, werden viele Ärzte auch hier Ernährungsumstellung und körperliche Betätigung als Mittel der Wahl empfehlen, aber viele Menschen haben Schwierigkeiten, solche Ratschläge in die Praxis umzusetzen. Der nächste Schritt ist dann der Griff nach einem Statin. Das ist der Grund, warum Lipitor 2002 das umsatzstärkste Medikament der Welt war und warum sein Konkurrent Zocor an zweite Stelle stand. Ich behaupte nicht, man solle den Cholesterinspiegel nicht senken, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser Markt sich leicht erweitern lässt und deshalb ein reichhaltiges Terrain für Nachahmepräparate darstellt.

Früher machten die Pharmakonzerne Werbung für Medikamente, mit denen man Krankheiten behandeln kann. Heute ist es häufig umgekehrt. Sie machen Werbung für Krankheiten, die zu ihren Medikamenten passen. Fast jeder leidet von Zeit zu Zeit einmal an Sodbrennen. Zur Linderung der Symptome trank man dann meist ein Glas Milch oder nach ein rezeptfreies Antazidum. Heute dagegen wird das Sodbrennen als „Refluxkrankheit“ oder „gastroösophagealer Reflux“ bezeichnet und zusammen mit den Medikamenten zu seiner Behandlung als Vorbote einer schwer wiegenden Speiseröhrenerkrankung angepriesen – der er in der Regel nicht ist. Die Folge: 2002 stand Prilosec auf der Liste weltweit umsatzstärksten Medikamente an dritter Stelle (Nexium hatte in diesem Jahr noch nicht die Chance gehabt, es zu verdrängen), und sein Konkurrent Prevacid stand auf Platz sieben.

In gleicher Weise leiden die meisten jungen Frauen zumindest hin und wieder vor der Periode an Spannungsschmerzen. Nachdem Lilly sein Präparat Sarafem auf den Markt gebracht hatte, wurden diese prämenstruellen Symptome zu einer Krankheit, die man jetzt als „prämenstruell dysphorische Störung“ (premenstrual disphoric disorder oder PMDD) bezeichnet. Sie ist bisher in den offiziellen psychiatrischen Diagnose-Handbüchern nicht anerkannt, aber angesichts des Einflusses der Industrie würde es mich nicht wundern, wenn das in der nächsten Auflage dieser Werke geschieht. Nachdem das Unternehmen die PMDD als besonders schwere prämenstruelle Symptome definiert hat, ist der Sinn der Sache klar: Es gibt eine Pille dagegen, warum also soll man sie nicht kaufen? Manche Frauen fühlen sich hinters Licht geführt, wenn sie erfahren, dass Sarafem nichts anderes ist als Prozac in einer anderen Farbe und zu einem höheren Preis, aber diese Tatsache lässt Lilly in der Werbung verständlicherweise unerwähnt.“



 

6.
Ausgaben im Gesundheitswesen in Deutschland

2005 beliefen sich die Ausgaben für Gesundheit lt. Statistischem Bundesamt auf rund 239 Milliarden EUR. Das war im Vergleich zu 2004 ein Plus von 5,6 Milliarden EUR. Die Ausgaben je Einwohner lagen bei 2.900 EUR.
Quelle: http://www.cio.de/healthcareit/aktuelles/835867

2006 betrugen die Gesamtausgaben 234 Milliarden EUR. Das sind rund 2.700 EUR pro Person. Zu den Krankheitskosten zählen sämtliche Gesundheitsausgaben, die unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung verbunden sind, nicht aber Investitionen im Gesundheitswesen.
Quelle: http://www.medialine.de/media/uploads/projekt/medialine/docs/bestellung_download/marktanalysen
/2007/foc_ma_gesundheit_200712.pdf

2006 lag Deutschland im Vergleich mit den Gesundheitsausgaben der OECD-Länder (OECD = Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) mit einem Anteil von 10,6 % des Bruttoinlandsproduktes an 4. Stelle.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem_Deutschlands



 

7.
Kalorienverbrauch in Deutschland (Quelle:Aus dem Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin Deutsche Sporthochschule Köln)


eines durchschnittlichen 40-jährigen Mannes betrug


1900:
1990:
ca. 3200 kcal pro Tag 
ca. 2400 kcal pro Tag


 

8.
Zuckerkonsum in Deutschland Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker.html


1800:
1900:
1950:
1960:
2007/2008:
zwischen 2 und 4 kg pro Kopf im Jahr
18 kg pro Kopf im Jahr
25 kg pro Kopf im Jahr 
30 kg pro Kopf im Jahr
34 kg pro Kopf im Jahr


 

9.
Fleischkonsum in Deutschland Quelle: http://lebensmittellexikon.de/f0000200.php


1800:
1850:
1900:
1950:
2000:


ca. 20 kg pro Kopf im Jahr
21 kg pro Kopf im Jahr
14 kg pro Kopf im Jahr
26 kg pro Kopf im Jahr
61 kg pro Kopf im Jahr


 

10.
Opfer von Krankheiten/Epidemien, z. B.:

Pest („Schwarzer Tod“):  
1347-1353 starben 20 bis 25 Mio. Menschen in Europa (das entsprach einem Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Tod

Pocken: Ab dem 18. Jahrhundert häuften sich die Pockenfälle und lösten die Pest als schlimmste Krankheit ab. Nach Schätzungen starben jedes Jahr 400.000 Menschen an Pocken.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe

Spanische Grippe:                             
1918-1920 starben weltweit mindestens 25 Mio. Menschen
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Grippe
(In der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr  2002 kamen die Autoren sogar auf knapp 50 Mio. Todesopfer.)
Quelle: https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe%3D4147855-1&method=simpleSearch

Cholera:                          
1892 wurden in 68 Ländern der Welt 461.783 Todesfälle gemeldet – im Sommer 1892 starben alleine in Hamburg über 9.000 Menschen.
1995-1996 erkrankten gesamt 1 Mio. Menschen weltweit.
Quelle: http://www.paho.org/english/sha/epibul_95-98/be971cho.htm http://www.paho.org/english/sha/epibul_95-98/be971cho.htm
 
1991-1996 erkrankten 1,365.298 Menschen, wovon 11.371 starben.
Von 1995 auf 1996 reduzierten sich die Krankheitsfälle um 72% und die Todesfälle um 60%.